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Isolierung

Welche Tor verhindert Wärmeverluste in Geschäftsgebäuden?

Gewerbeimmobilien haben oft mit Wärmeverlusten durch häufiges Öffnen und Schließen von Toren zu kämpfen. Dies kann zu höheren Energiekosten und einem weniger angenehmen Raumklima führen. Die Wahl der richtigen Industrietür für eine Gewerbeimmobilie ist daher unerlässlich, um Wärmeverluste zu begrenzen und die Energieeffizienz zu verbessern.

Wie beeinflusst der Tortyp den Wärmeverlust bei häufiger Nutzung?

Der Tortyp bestimmt in hohem Maße, wie viel Wärme verloren geht, insbesondere bei intensiver Nutzung:

  • Schließgeschwindigkeit: Schnell öffnende und schließende Toren begrenzen die Zeit, in der warme oder kalte Luft entweichen kann.
  • Isoliermaterial: Toren mit Wärmedämmung sorgen dafür, dass die Innentemperatur besser gehalten wird.
  • Abdichtung: Risse und Spalten verursachen Wärmeverlust; Toren mit guter Abdichtung sind daher unerlässlich, um Wärmeverlust zu verhindern.

Industrietore lassen bei häufiger Nutzung relativ viel Wärme entweichen. Automatische Schnelllauftore oder isolierte Schleusentore reduzieren diesen Wärmeverlust erheblich.

Gibt es spezifische Normen oder Richtlinien für Toren in Geschäftsgebäuden, um Wärmeverluste zu begrenzen?

Für Industrietore gibt es in Deutschland keine gesonderten gesetzlichen Grenzwerte speziell für den Wärmeverlust von Toren. Die thermische Leistung von Toren wird, wie in anderen EU-Ländern auch, nach europäischen EN-Normen angegeben (z. B. der U-Wert nach DIN EN-Normen).

Gesetzlich festgelegt ist jedoch, dass Gewerbegebäude allgemeine Anforderungen an Energieeffizienz und Energieverlustbegrenzung erfüllen müssen. In Deutschland sind diese Anforderungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegt. Eine gut isolierte Industrietür trägt nachweislich zur Begrenzung des Wärmeverlusts bei und hilft somit, diese Energieanforderungen zu erfüllen.

Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Seit dem 1. November 2020 gilt in Deutschland das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Dieses Gesetz fasst frühere Regelungen wie die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen.

Die GEG gilt für:

  • Neubauten und
  • bestehende Gebäude bei umfassenden Renovierungen.

Für Gewerbegebäude gilt, dass die Energieeffizienz des Gebäudes berechnet und nachgewiesen werden muss, in der Regel durch einen Sachverständigen oder zertifizierten Energieberater.

Die GEG stellt Anforderungen an:

  • den maximalen Primärenergieverbrauch eines Gebäudes und
  • die Qualität der Gebäudehülle, darunter Fassaden, Dächer, Fenster und Türen.

Energieanforderungen für Industrietore

Obwohl die GEG keine gesonderten Anforderungen für Industrietüren formuliert, fallen Toren unter die thermische Hülle des Gebäudes. Dabei gilt:

  • Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) von Außentüren spielt bei der Berechnung der Gesamtenergieeffizienz eine Rolle.
  • Je niedriger der U-Wert, desto geringer der Wärmeverlust.
  • Eine gut isolierte Industrietor trägt dazu bei:
    • Die Heiz- und Kühlleistung zu senken,
    • Den Primärenergieverbrauch zu begrenzen,
    • Und die GEG-Anforderungen für energieeffizientes Bauen zu erfüllen.

Für Industriegebäude ist dies vor allem in beheizten Produktions- und Logistikhallen relevant.

Quelle: BMWSB

Europäischer Kontext: EPBD

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist die deutsche Umsetzung der europäischen Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD).
Diese europäische Richtlinie hat zum Ziel, die Energieeffizienz von Gebäuden innerhalb der EU zu verbessern und zu einer erheblichen Senkung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen bis 2030 beizutragen.

Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, diese Richtlinie in nationales Recht umzusetzen, was Deutschland mit dem GEG getan hat.

Quelle: Europäische Kommission

Wie verhalten sich Kosten und Energieeffizienz bei verschiedenen Tortypen?

Bei der Auswahl einer Tor ist es wichtig, die Anfangsinvestition gegen die langfristigen Energieeinsparungen abzuwägen:

Traditionelle Rolltore:

Niedriger Anschaffungspreis, aber oft schlechte Isolierwerte. Das liegt daran, dass Rolltore aus Lamellen bestehen, die nur wenig Isolierung bieten.

Automatische Schnelllauf-Rolltore:

Diese Art von Toren lässt sich besser isolieren als Rolltorsysteme mit Lamellen. Außerdem lässt sich diese Tor schnell öffnen und schließen, sodass keine kalte Luft in das Firmengebäude eindringen kann. Allerdings sind diese Toren immer noch relativ dünn, sodass sie keinen extrem hohen Isolationswert aufweisen.

Sektionaltore

Diese Art von Industrietoren zeichnet sich durch ihre hervorragende Isolierung aus. Oft sind diese Tore jedoch teurer als Rolltore. Da das Tor aus Paneelen besteht, lassen sich Sektionaltore gut isolieren. Ein Nachteil ist jedoch, dass Sektionaltore nicht überall eingesetzt werden können. Der Grund dafür ist, dass für die Installation eines Sektionaltors Platz entlang der Decke erforderlich ist.

Die Compact-Tor von Rolflex als energieeffiziente Alternative

Spuitcabines met Compact vouwdeuren
Lackierkabinen mit Compact-Falttoren

Die Compact-Tor von Rolflex ist eine hervorragende Lösung für Geschäftsgebäude, in denen Wärmeverluste begrenzt werden sollen. Diese Tor vereint Schnelligkeit, Langlebigkeit und optimale Isolierung, wodurch Wärmeverluste auf ein Minimum reduziert werden. Dank ihrer kompakten Funktionsweise und hochwertigen Dichtungen bleibt die Energieeffizienz auch bei intensiver Nutzung optimal.

Die Compact-Tor besteht daher genau wie eine Sektionaltor aus gut isolierbaren Sandwichpaneelen, jedoch ohne Deckenschienen. Das bedeutet, dass die Tor an Stellen installiert werden kann, an denen ein Sektionaltor nicht passt, ohne dass die Vorteile verloren gehen. Der Isolationswert einer Compact-Tor beträgt U=0,76 W/m²K, was in EN 12428 ausgedrückt wird.

Fazit

Für Gewerbegebäude, bei denen Wärmeverlust und Energieeffizienz eine wichtige Rolle spielen, ist die Wahl der richtigen Industrietor entscheidend. Der Tortyp, die Isolierung, die Abdichtung und die Schließgeschwindigkeit bestimmen maßgeblich, wie viel Wärme verloren geht, insbesondere bei häufiger Nutzung.

Kurz gesagt: Gut isolierte, schnell schließende Toren wie Sektionaltore oder Compact-Toren sind die effektivste Methode, um Wärmeverluste in Gewerbegebäuden zu begrenzen, Energie zu sparen und die Investition langfristig zu amortisieren.

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